In der Johannisbachaue soll eine 8-Spurige Kreuzung gebaut werden, um die neue L712n an die Herfoder Straße anzuschließen. Der geplante Radschnellweg wird dabei nicht berücksichtigt. Das widespricht jeglicher verkehrspolitischen Vernunft in Zeiten der Klimakrise. Darüber hinaus würden ökologisch wertvolle Flächen für immer verloren gehen.
Wir fordern einen Baustopp sowie eine flächensparende Neuplanung der Kreuzung und der Herforder Straße!
Dafür brauchen wir Dich! 
Am Aktionstag „ohne auto mobil“ ist die Gelegenheit günstig für eine Mitmach-Aktion, da die Herforder Straße an diesem Tag für den Autoverkehr gesperrt ist und viele Radler*innen, Skater*innen und Fußgänger*innen das Leben ohne Autoverkehr genießen.
Wir treffen uns am 21.04.24 um 14:00 Uhr an der Kreuzung Grafenheider/Herforder Straße. Neben Infos, Kuchen und einem kleinen Kulturprogramm planen wir eine Mitmachaktion, die deutlich machen soll, dass wir keine Megakreuzung in der Johannisbachaue wollen.
Wir möchten den Medien eindrucksvolle Bilder liefern. Der WDR hat bereits Interesse bekundet. 
Zu der Aktion rufen auf: 
Klimabündnis Bielefeld, Verkehrswende OWL, VCD Kreisverband OWL, Extinction Rebellion Bielefeld, Parents for Future Bielefeld, BUND Kreisgruppe Bielefeld, Wählergemeinschaft Bürgernähe, BI gegen die B66n, Greenpeace Bielefeld, ADFC Bielefeld, Mut zur Verkehrswende

Offener Brief, 17.1.2022 „Autobahnähnlichen Neubau der Herforder Straße stoppen!“

Aktuelles zu Straßenbauprojekten auf der Themenseite des BUND

„Verkehrswende OWL“ ist ein zivilgesellschaftliches und parteipolitisch unabhängiges Bündnis aus zahlreichen Organisationen und Einzelpersonen, die sich in der Region Ostwestfalen-Lippe über lokale Grenzen hinaus für die Realisierung der Verkehrswende einsetzen. Es wurde im Januar 2022 gegründet. Das Ziel ist eine sozial- und klimaverträgliche Mobilität von Menschen und Waren. Viele verschiedene Initiativen arbeiten z.B. an 

– besseren Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr,
– Verkehrsberuhigung,
– besseren Bedingungen im ÖPNV und regionalen Schienenverkehr und
– einem Moratorium und einer Klimaverträglichkeitsprüfung für den Straßenneubau.
Weitere Initiativen aus OWL und angrenzenden Regionen sind herzlich willkommen!
Kontakt zu „Verkehrswende OWL“: mail[at]verkehrswende-owl.de